Naturhistorisches Museum Nürnberg

Sonderaus­stellung

Derzeit keine Sonderausstellung



Vorschau:

22.1.2022 bis 07.05.2022
„Augustus – Vespa­sian – Traian: Mani­festa­tion der Macht in Bildern“


Drei römische Kaiser – keiner von ihnen war im Pur­pur ge­boren – er­arbei­te­ten sich ihre Macht­stel­lung selbst, sei es durch ge­schick­tes Agieren in der Poli­tik, sei es durch er­folg­rei­che Kriegs­füh­rung. Sie schu­fen sta­bile Herr­schafts­ver­hält­nisse, die auch über ihren Tod hin­aus Be­stand hat­ten. Dies sorgte in der tur­bulen­ten Ge­schich­te des römi­schen Rei­ches für Wohl­stand und eine blü­hende Wirt­schaft. Außer­dem zeich­ne­ten sich Augus­tus, Vespa­sian und Traian sich durch ge­lun­gene PR-Arbeit aus: Sie schu­fen präch­tige Monu­mente, die ihre Er­folge pla­kativ für jeden sicht­bar wer­den ließen. Unsere Aus­stel­lung zeigt an aus­ge­wähl­ten Bei­spie­len die Doku­men­ta­tion ihrer Leis­tun­gen, die in Stein ge­meißelt, Jahr­tau­sende über­dauer­ten. Eine Audio­guide-Füh­rung durch Petra, die Haupt­stadt der Naba­täer in Jor­danien, ver­an­schau­licht, wie Bedui­nen dort sess­haft wur­den und unter dem Ein­fluss ihrer helle­nis­tisch ge­präg­ten Um­gebung in kur­zer Zeit ein blühen­des Reich er­schu­fen. Bereits seit der Stein­zeit war das Hoch­tal von Petra erst zeit­weise, spä­ter dauer­haft besie­delt. Die Ab­teilung für Archäo­lo­gie des Aus­landes be­teiligt sich seit den 70er Jahren an Aus­gra­bungen im Stadt­ge­biet von Petra wie auch der nähe­ren Um­gebung, bei­spiels­weise in Umm Saysaban, einer bronze­zeit­lichen Sied­lung, deren Be­wohner Acker­bau und Vieh­zucht be­trieben.
Über die Weih­rauch­strasse ge­lang­ten Weih­rauch, Myrrhe, Ge­würze und andere Kost­bar­keiten von Süd­ara­bien in den Mittel­meer­raum zu den Ägyp­tern, Grie­chen und Römern. Die Naba­täer bau­ten eine Kreu­zung dieser Kara­wanen­wege zu ihrer Haupt­stadt aus. Dort ent­stan­den zuerst Wohn­höh­len und kleine Häu­ser, später auch Vil­len, außer­dem Gräber, Tempel und öffent­liche Bau­ten deren präch­tige aus dem Sand­stein ge­meißel­te Fassa­den uns bis heute be­ein­drucken. Terras­sier­te Fel­der, Zister­nen und kilo­meter­lan­ge Was­ser­leitun­gen sicher­ten die Lebens­grund­lagen der Be­völ­kerung und boten den Kara­wanen eine siche­re Sta­tion.






Bild



08.05.2022 bis 08.01.2023
„Meteorite – Steine, die vom Himmel fallen“


Geologie-Be­reich des Natur­his­tori­schen Museums in der Noris­halle Der Unter-Mäs­sing, der größte noch exis­tie­rende Eisen­meteorit Deutsch­lands feierte 2020 sein 100jähriges Fund­jubiläum. Aus diesem An­lass wer­den in einer Sonder­aus­stel­lung zahl­reiche Meteo­rite ver­schie­dener Klas­sen präsen­tiert. Neben histori­schen Stücken aus dem 19. Jahr­hundert und Meteori­ten vom Mond und vom Mars wer­den auch der größte deut­sche Stein­meteo­rit Bent­hul­len, einer der be­rühmten Neu­schwan­stein-Meteo­rite und Exem­plare des spekta­kulären Falls von Chelya­binsk aus dem Jahr 2013 zu sehen sein. Wo kommen Meteo­rite her, aus was beste­hen sie, wie er­kenne ich sie und welche Be­deu­tung ha­ben sie für die Wissen­schaft? Diese und viele Fra­gen mehr werden be­antwor­tet. Neben den Meteo­riten selber wer­den auch die Impakt­kra­ter der Groß­meteo­riten nicht ver­ges­sen. Impakte haben das Leben auf der Erde be­ein­flusst und Impakt­krater Land­schaf­ten ge­prägt wie z. B. das Nörd­linger Ries. Durch Hitze und Druck ver­änderte Gestei­ne wie Tektite, Impakt­gläser, Impakt­brek­zien und Strah­len­kegel run­den die Aus­stel­lung ab.






Bild

Naturhistorisches Museum
Norishalle
Marientorgraben 8
90402 Nürnberg


Öffnungszeiten:
Dienstag:10-17 Uhr
Mittwoch:10-17 Uhr
Donnerstag:10-17 Uhr
Freitag: 10-21 Uhr
Samstag: 13-17 Uhr
Sonntag:10-17 Uhr
Montag: geschlossen
Feiertage:siehe Infos



Rückblick auf alte
Ausstellungen